IMPLANTOLOGIE

Jeder Mensch möchte seine Umwelt mit schönen, festen Zähnen anlächeln. Was tun, wenn nun doch einmal ein oder mehrere Zähne verloren gegangen sind, sei es durch einen Unfall oder durch eine Erkrankung des Zahns oder Parodontose?

Implantate (künstliche Zahnwurzeln) sind die klare Antwort! Erst Implantate ermöglichen heute in fast allen Situationen eine Wiederherstellung - insbesondere, wenn es um ästhetischen, festsitzenden Zahnersatz geht! Angefangen von der Zahnlücke, über die verkürzte Zahnreihe, bis hin zum zahnlosen Patienten stellen Implantate heutzutage immer eine hochwertige und vor allem zuverlässige Behandlungsalternative dar.

Bei Verlust eines einzelnen Zahnes lässt sich durch das Einbringen eines Implantates ein kosmetisch günstiges Ergebnis erzielen. Wichtig: Es muss dabei keine Zahnsubstanz an gesunden Nachbarzähnen geopfert werden. Bei reduzierter Zahnanzahl oder verkürzten Zahnreihen kann durch eine Implantatversorgung eine Pfleilervermehrung erzielt werden, sodass sich ein festsitzender, komfortabler und gut aussehender Zahnersatz anfertigen lässt.

Eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität lässt sich auch bei zahnlosen Patienten durch das Einbringen von Implantaten erreichen. Ehemals lockere Prothesen sitzen plötzlich wieder fest und komfortabel - ohne neu angefertigt werden zu müssen! Auf Wunsch lässt sich sogar in einem vollständig zahnlosen Kiefer durch eine entsprechende Anzahl von Implantaten (meistens 6-8 Implantate) ein festsitzender Brückenverband realisieren.

Grundsätzlich wird ein Implantat unter lokaler Anästhesie auf schonende Art und Weise in den Kieferknochen eingebracht. Je nach individueller Knochensituation lässt man das Implantat 2-5 Monate unbelastet einheilen. Für diesen Einheilungszeitraum werden meist Provisorien getragen. Danach können die neuen Zähne von unserem Techniker, der mit Begeisterung und viel Liebe zum Detail arbeitet, hergestellt und eingesetzt werden. In einigen Fällen macht ein geringes Knochenangebot zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Aber auch in solchen Fällen ermöglicht die heutige Zahnheilkunde eine Rekonstruktion. Knochenaufbau (Augmentation) mit körpereigenem Knochen, Knochenersatzmaterialien oder die Kombination aus beidem sind dann die Lösung. Selbst im Bereich der Kieferhöhlen lassen sich durch den Sinus-Lift geeignete Maßnahmen für stabile Knochenverhältnisse regenerieren. Gemeinsam finden wir für Sie die sinnvollste Methode. Damit Sie wieder mit festen, schönen Zähnen leben können!

Noch mehr Sicherheit für Ihre Implantate! Bei unseren Patienten wird die Einheilung des Implantates mit Hilfe der RFA-Technologie (Resonanzfrequenz-Messung) überprüft. Bei dieser Methode wird mittels eines in das Implantat geschraubten Smart Pegs und des Osstell-ISQ-Gerätes der sogenannte ISQ-Wert (Implantatsstabilitätsquotient) gemessen. Die RFA funktioniert nach dem Stimmgabelprinzip und misst die Implantatsstabilität bei lateraler Belastung. Je steifer/fester der Übergang vom Implantat zum Knochen, desto höher die Resonanzfrequenz. Der ISQ-Wert basiert auf der Resonanzfrequenz. Die Werte können zwischen 1 und 100 liegen. Je höher die Stabilität, desto höher der ISQ-Wert. Zahlreiche Studien belegen, dass der akzeptable Stabilitätsbereich über ISQ 55 liegt. So wird sichergestellt, dass die Implantate erst nach ausreichender Einheilung belastet und Komplikationen vermieden werden. Das Smart Peg wird in das Implantat geschraubt. Berührungslos misst die Sonde die Resonanzfrequenz des Implantates. Der entsprechende ISQ-Wert wird im Display des Osstell-Gerätes angezeigt. 

Hier können Sie sich ein Video zum Osstell-Gerät ansehen >>