RÖNTGENANALYSE

Durch die Röntgenanalyse kann das vorhandene Knochenangebot beurteilt und die Implantatachsen festgelegt werden. Unser Team von Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter kann durch diese Analyse pathologische Veränderungen im Knochenbereich der Restbezahnung oder eventuell unklare Strukturen genauso lokalisieren wie noch vorhandene Wurzelreste oder verlagerte Zähne.

Die Röntgenanalyse erfolgt über ein Einzel- oder Fernröntgenseitenbild, eine Panoramaschichtaufnahme, auch Orthopantomogramm (OPG) genannt, eine Spiraltomografie oder ein Computertomogramm.

Durch das Orthopantomogramm wird ein Panoramabild des Kiefers dargestellt. Über diese Darstellung des vertikalen Knochenangebotes im Implantatbereich gewinnen die Implantologen der Praxis Spaldinghof in Hamburg Erkenntnisse über den Platzbedarf in Längsrichtung des Kiefers und damit über die Anzahl der erforderlichen Implantate. Das sogenannte OPG ermöglicht einen Vergrößerungsfaktor von 1:1,25 bis 1:1,3.

Zwischen zwei nebeneinander liegenden Implantaten sollte grundsätzlich eine Knochenzone von 2 bis 3 Millimetern und 1,5 bis 2 Millimetern zwischen dem Implantat und der Nachbarzahnwurzel eingehalten werden. Die passende Implantatlänge kann mittels des OPGs genau bestimmt werden, wenn eine transparente Implantatschablone mit dem Vergrößerungsfaktor des Röntgengerätes benutzt wird.

Aufgrund eines Computer-Bildbearbeitungsprogrammes wird die genaue Implantat-planung anhand von digitalen Röntgenbildern ermöglicht. Übersichtsaufnahmen eignen sich im Gegensatz dazu nicht, um die Knochenbreite zu bestimmen.