UNTERPUNKT SPIRALTOMOGRAFIE

Für die Planung des Implantates erstellen wir in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg zuerst eine Panoramaaufnahme durch ein Orthopantomogramm. Mit dieser Aufnahme erhalten Burkart M. Zuch oder Reinhard Schroeter einen Überblick über das Knochenangebot, noch vorhandene Zähne sowie über anatomische Besonderheiten des Kiefers.

Ebenso dient die Panoramaaufnahme der exakten Positionierung der zu erstellenden Querschnittstomogramme. Der gesamte Zahnbogen lässt sich komplett darstellen, da er in 44 Einzelbereiche unterteilt werden kann und alle einzelnen Bereiche in verschiede- nen Schichtdicken aufgenommen werden können.

Anschließend wird anhand der ermittelten Daten die virtuelle Implantation geplant und die digitale Implantatschablone aus der Modellbibliothek ausgewählt. Parallel dazu bestimmen Burkart M. Zuch oder Reinhard Schroeter die Implantatlänge, den Implantatdurchmesser und die Achsrichtung des Implantates. 

Alle erstellten Daten werden nun auf eine Operationsschablone übertragen, die den Implantatbohrer dann genau nach diesen Angaben in den Knochen führt. 

Der Vorteil der Spiraltomografie mit der entsprechenden Software gegenüber konven-tionellen Röntgengeräten liegt in der dreidimensionalen Darstellung der Kieferquerschnitte und der damit genaueren Planung der Implantation. Die Digitalisierung ermöglicht nicht nur Bildbearbeitungen, Detaildarstellungen und Ausschnittsvergrößerungen, sondern zusätzlich die Auswahl virtueller Implantatschablonen aus der digitalen Modell-bibliothek. Alle erforderlichen Implantatparameter können durch die 1:1-Darstellung auf dem Bildschirm exakt ermittelt werden. Nur die relevanten Regionen werden analysiert, alle übrigen werden ausgeblendet. 

Korrekt belichtete Bilder sind sofort verfügbar. Das ist besonders bei der Erstellung von Kontrollbildern während der Operation von Vorteil. Alle Daten sind jederzeit digital übertragbar. 

Ein weiterer großer Vorteil liegt sowohl in der deutlich geringeren Strahlenbelastung im Vergleich zur Computertomografie (CT) oder digitalen Volumentomografie (DVT) als auch in den wesentlich geringeren Kosten.