FERNRÖNTGENSEITENBILD

Bei Aufnahmen im Verfahren des Fernröntgenseitenbildes werden die rechte und die linke knöcherne Gesichtshälfte überlagert, wodurch auf den Bildern Doppelkonturen zu sehen sind. Es ermöglicht aber für Burkart M. Zuch oder Reinhard Schroeter eine Beurteilung der Verschiebung des Ober- und Unterkiefers zueinander, ebenso wie Ansichten der Weichteile, also Lippenhöhe, Lippenschluss und die Position der Lippen zueinander. Für Ansichten anderer Art ist jedoch das Orthopantomogramm besser geeignet.

Im zahnlosen Oberkieferfrontbereich kann das Team der Praxis Spaldinghof in Hamburg mit Hilfe des Fernröntgenseitenbildes die Breite des Kieferknochens ermitteln und somit auch die Neigung der Implantatachse festlegen, da der vordere Oberkieferknochen im Bereich der Gesichtsmittellinie gut erkennbar ist. Auch im zahnlosen Unterkiefer kann die Knochenhöhe im Bereich der Gesichtsmittellinie durch die Implantologen der Praxis Spaldinghof sehr genau vermessen werden.

Das Fernröntgenseitenbild ist also die beste Möglichkeit, vorwiegend beim zahnlosen Kiefer die Knochenbreite im Frontzahnbereich des Ober- und teilweise des Unterkiefers festzustellen. Ebenso kommt es bei der Festlegung der Lagebeziehung von Ober- und Unterkiefer zueinander zum Einsatz.