COMPUTERTOMOGRAFIE

Bei der Computertomografie (CT) handelt es sich um eine rechnerbasierte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommenen Röntgenaufnahmen eines Objektes, aus denen ein Schnittbild gefertigt wird. Im Gegensatz zur Röntgentomografie ist in der Computertomografie ein Computer erforderlich, um aus den Rohdaten Schnittbilder zu erzeugen. Anhand dieser Bilder können wir in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg mit Hilfe moderner Navigationstechniken ein millimetergenaues Implantieren gewährleisten.

Auch eine exakte Beurteilung der Höhe und Breite des Kieferkörpers wird durch die Computertomografie ermöglicht, ebenso die genaue Darstellung von Kieferhöhle, Nervkanal und anderen anatomischen Strukturen. Außerdem lässt sich anhand von CT-Aufnahmen die Neigung des Kiefers im Implantationsbereich feststellen sowie gegebenenfalls vorhandener Hohlraum oder Unterschnitte.

In der Regel empfiehlt sich bei komplizierten Mehrfachimplantationen mit umfang-reichen Knochenaufbaumaßnahmen immer die Anwendung der Computertomografie. Bei den meisten implantologischen Eingriffen ist sie jedoch nicht notwendig und sollte aufgrund der extrem hohen Strahlenbelastung und erheblichen Kosten nur zum Einsatz kommen, wenn alle anderen für Burkart M. Zuch oder Reinhard Schroeter zur Verfügung stehenden Verfahren zur Implantationsplanung nicht ausreichen.

Die digitale Volumentomografie hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Implantologie durchgesetzt. In Verbindung mit der entsprechenden Navigationstechnik gewährleistet sie eine optimierte und sichere implantologische Diagnostik bei stark reduzierter Strahlenbelastung.

Sie ermöglicht aufgrund der bis 0,3 mm feinen Schichtdicken eine genaue Auflösung und eine dreidimensionale Hartgewebsdiagnostik der Mundregion und Kiefergelenke. Durch variable axiale Rekonstruktionen können die in der Computertomografie oft auftretenden Lagerungsprobleme nahezu ausgeschlossen werden. Mit einer einzigen Patientenaufnahme können sowohl Unter- als auch Oberkiefer in der gewünschten Achse bearbeitet werden. Eine sichere Diagnostik wird durch lageunabhängige, qualitativ hochwertige Schnitte und vielseitige nachträgliche Rekonstruktionsmöglichkeiten garantiert. Planungs- und Navigationssysteme werden über eine Computerschnittstelle mit notwendigen Daten versorgt. Eine eventuell völlige Umgehung des Nervkanals, zumindest aber eine genaue Abstandhaltung ist in jedem Fall darstellbar.