FEHLENDE PRIMÄRSTABILITÄT

Unter der sogenannten Primärstabilität versteht man die sofortige Stabilität nach dem Einsetzen des Implantates. Sie ist die Grundvoraussetzung für das Verwachsen des Implantats mit dem umgebenden Knochen. Nur bei Gewährleistung dieser Primär-stabilität kommt es zu keiner Abkapselung des Implantates im Bindegewebe, sondern es kann in den Knochen und dieser an der Implantatoberfläche einwachsen. 

Stellt das Team der Praxis Dr. Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter fest, dass die Primärstabilität jedoch nicht ausreichend ist, kann der Knochen nachpräpariert werden. Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit, ein dickeres oder längeres Implantat einzusetzen. Nicht ausreichende Primärstabilitäten können auf ungünstiger Knochenqualität oder schlechter Zentrierung des Implantats basieren. Auch eine zu hohe Bohrerdrehzahl oder eine Überhitzung beim Bohren in den Knochen können eine fehlende Primärstabilität verursachen. 

In der Regel ist eine Entfernung des Implantates durch unser Team der Praxis Spaldinghof in Hamburg notwendig, wenn es nach dem Einsetzen in den Knochen beweglich ist. Eine Einheilung ist in diesem Fall sehr wahrscheinlich nicht möglich.