ERÖFFNUNG DER NASEN- UND KIEFERHÖHLEN

In vielen Fällen ist nur wenig Knochen für die Implantation vorhanden, da die Kieferhöhle den Raum der Wurzeln der extrahierten Zähne einnimmt. Dieses Phänomen nennt man Pneumatisation. Die durch unser Team der Praxis Spaldinghof in Hamburg angestrebte Implantatlänge mit einer Größe von mindestens 10 Millimetern wird dadurch verhindert.

Spezielle Operationsverfahren wie der interne oder der laterale Sinuslift sind in diesen Fällen erforderlich, um Implantate mit ausreichender Länge, also mindestens der Länge der späteren Zahnkrone entsprechend, einzusetzen. Bei diesem Verfahren wird der Kieferhöhlenboden vom Team der Praxis Dr. Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter operativ an- und die Schleimhaut vom Knochen abgehoben. Der Zwischenraum wird mit Knochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Vor einer Implantation im Oberkiefer-seitenzahngebiet mit einer geplanten Anhebung des Kieferhöhlenbodens durch den Sinuslift empfehlen wir in der Praxis Spaldinghof in Hamburg eine Nasenneben-höhlenaufnahme oder eine Untersuchung durch Ihren HNO (Hals-Nasen-Ohrenarzt), falls der Gesundheitszustand Ihrer Nasennebenhöhlen unklar sein sollte.

Bei einer gesunden Kieferhöhle stülpt sich die entzündungsfreie Kieferhöhlen-schleimhaut über das Implantat, verwächst damit und kann meist infektionsfrei einheilen, sofern das Implantat nur 1 bis 2 Millimeter in die Kieferhöhle hineinragt. Im Seitenzahn-gebiet des Oberkiefers empfehlen wir im Praxisteam Dr. Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter den Einsatz von schraubenförmigen Implantaten, da diese nicht vertikal abgleiten können – im Gegensatz zu Zylinderimplantaten.

Bei der Aufbereitung des Implantatbettes ist ein Durchbohren des Nasenbodens sehr unwahrscheinlich, da dieser normalerweise eine kräftige Struktur aufweist und aus- reichendes Knochenmaterial in diesem Bereich vorhanden ist.