Ästhetische Komplikationen

Für die meisten mehrteiligen Implantatsysteme sind abgewinkelte Implantataufbauten, wie sie auch in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg verwendet werden können, verfügbar. Sie gewährleisten einen ästhetisch schönen Außen- und Innenstand von implantatgetragenen Brücken oder Kronen. Die Abwinklung bewirkt, dass die Zahnachse von der durch den Knochenverlauf vorgegebenen Implantatachse abweicht, das Erscheinungsbild wird optimiert.

Generell lässt sich durch mehrteilige Implantatsysteme eine bessere Ästhetik erzielen. Bei einteiligen Implantaten besteht die Gefahr ungünstiger Implantatpositionen, die eine ansprechende prothetische Versorgung manchmal nicht zulassen.

Durch funktionell oder bakteriell bedingte Zahnfleischrückgänge verursacht, aber oft auch durch falsche Hygienetechniken können langfristig dunkelfarbige Titanränder des Implantathalses sichtbar werden, was das Erscheinungsbild negativ beeinflusst. Um dies zu vermeiden, achten wir in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg bei Implantat-aufbauten darauf, dass deren Schulter weit genug unter dem Zahnfleisch liegt.

Unser Team der Praxis von Dr. Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter zieht die Verwendung von Hochleistungskeramiken vor. Sie bieten eine ästhetische Alternative, da hier im Fall von Zahnfleischrückgang lediglich der weiße bis elfenbeinfarbige Keramik-aufbau anstatt des dunklen Titans zum Vorschein kommt.

Wenn der Zahnfleischrückgang, der durch hoch ansetzende Zahnfleischbänder bei nicht fest angewachsener Schleimhaut verursacht wird, so weit fortgeschritten ist, dass im Bereich des Zahnersatzes die Zahnwurzel oder der Implantathals freiliegen, kann eine Abdeckung durch die Transplantation von Schleimhautbindegewebe oder Schleimhaut erfolgen.