MODELLANALYSE

Gerade bei teilbezahnten oder komplett zahnlosen Patienten ist für jede Implantation eine Modellanalyse, die in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg gemacht wird, erforderlich. Sie gibt Aufschluss über die Beziehung der Kiefer zueinander und damit, unter Berücksichtigung einer optimalen Bisshöhe und deren Lage, über den Umfang der erforderlichen Prothese. Auch die Neigung und Lage der Implantatachsen kann unser Team der Praxis Spaldinghof in Hamburg mit diesem Modell analysieren.

Ein Gesichtsbogen ist für die Berücksichtigung ästhetischer Gesichtspunkte und für die Übertragung der gesamten Kiefersituation unverzichtbar. Es handelt sich dabei um ein medizinisches Gerät, das die Lagebestimmung des Oberkiefers im Verhältnis zum Kiefergelenk aufzeichnet und gleichzeitig Kiefergelenksbewegungen simuliert. Diese Parameter werden in einen sogenannten Artikulator übertragen.

Zur Ermittlung der dreidimensionalen Lagebeziehung von Ober- und Unterkiefer kann man die Bissnahme als eine alternative Maßnahme zur Bissbestimmung einsetzen.

Anhand der gesicherten Merkmale von Gesichtsbogen und Bissnahme wird eine gezielte Planung der implantologischen Maßnahme durch die Modellanalyse gewährleistet.

Mit Hilfe zweier Alginatabdrücke erfolgt die Herstellung des Kiefermodells, das anschließend mit Gips ausgegossen wird. Diese Kiefermodelle stellen in einfacher Weise den horizontalen Knochendurchmesser dar. Sie ermöglichen gleichzeitig die Herstellung von Röntgenmessschablonen zur Berechnung der Knochenhöhe im Implantationsbereich.

Es kann erforderlich werden, dass extrem lange Brückenanker oder Kronen durch das Team von Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter geplant werden müssen, um eine exakte Kontaktbeziehung von implantatgetragenem Zahnersatz zum Gegenkiefer zu garantieren, wenn zum Beispiel aufgrund extrem geschrumpfter Kieferkämme der Abstand von Ober- zu Unterkiefer zu groß geworden ist. Dadurch können sich ungünstige Hebelwirkungen ergeben, die durch eine Erhöhung der Implantatanzahl und eine Verblockung der Kronen gemeinsam kompensiert werden sollten.

Die Höhe des auf dem Implantat angebrachten Zahnersatzes sollte, um eine Überlastung der Implantate zu verhindern, die Länge des Implantates generell nicht überschreiten.