INTERIMSPROTHESE

Um den Zeitraum zwischen Zahnentfernung und endgültiger Versorgung zu überbrücken, verwenden wir in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg Interimsprothesen, die man auch Übergangs- oder provisorische Prothesen nennt, als Ersatz für die nicht mehr vorhandenen Zähne. Diese Übergangszeit wird für die Wundheilung oder die Einheilung des Zahnimplantates benötigt – und auch die Herstellung der Prothese braucht Zeit. Interimsprothesen sind weniger für den Erhalt des Kauvermögens wichtig, sondern eher zur Verbesserung der Ästhetik und der Sprachbildung, aber auch um entstandene Zahnlücken offen zu halten und ein Kippen der Nachbarzähne zu vermeiden.

Das Team von Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter klärt schon im Vorfeld einer implantoglogischen Maßnahme mit Ihnen ab, ob zum Schließen der Zahnlücke bzw. -lücken eine provisorische Versorgung im Zusammenhang mit der implantologischen Maßnahme erfolgen soll.

Im Wesentlichen bestehen Interimsprothesen aus einer Kunststoffbasis, den zu ersetzenden Zähnen und Halteelementen, die aus Stahldraht gebogen sind – in der Regel eine einfache Konstruktion. Es kann sich dabei um eine Prothese mit Kunststoffzähnen und gebogenen Klammern oder um Modellgussprothesen mit passgenau gegossenen Klammern handeln. Letztere werden auf einem Gipsmodell anhand der Kieferabformung nach dem chirurgischen Eingriff in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg angefertigt.

Bei längerer Tragedauer kann die einfache, nicht abgestützte Konstruktion der Interimsprothese den Kieferknochen beeinträchtigen. Außerdem können die einfachen Halteelemente zu Schädigungen der benachbarten Haltezähne führen. Deshalb sollte das Provisorium nicht länger als erforderlich getragen werden.

Im Gegensatz dazu kann eine provisorische festsitzende Kunststoffbrücke für die gesamte Einheilzeit, das heißt also für mehrere Monate, eingesetzt werden, sofern die an die Lücke angrenzenden Nachbarzähne ohnehin später überkront werden. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Interimsprothese nicht direkt auf der Schleimhaut aufliegt, um die Einheilung des Implantates nicht zu gefährden.