GESUNDHEITSZUSTAND

Grundvoraussetzung für eine implantologische Therapie ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand. Große Bedeutung wird hier in der Praxis von Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter in Hamburg auf den psychischen Allgemeinzustand, den Kreislauf und die Atmung gelegt.

Besonders wichtig bei der Abklärung der physischen Verfassung ist, ob zum Beispiel eine Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit besteht. Weiterhin, ob Depressionen, Neurosen, Psychosen oder andere Persönlichkeitsstörungen ausgeschlossen werden können oder ob diese gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt werden.

Ein stabiler Kreislauf während des operativen Eingriffs ist ebenfalls zwingend notwendig. Gleichzeitig sollte im Vorfeld geklärt werden, ob Herzrhythmusstörungen oder Bluthoch- druck bestehen oder ob der Patient in der Vergangenheit schon einmal einen Schlag-anfall oder Herzinfarkt erlitten hat.

Ein Internist sollte vor der Operation abklären, dass Probleme im Zusammenhang mit Ihrer Atmung ausgeschlossen werden können. Angaben zur Atemvolumenkapazität, eventuell vorliegendem Reizhusten, chronischem Husten oder starker Schleimsekretion müssen vorliegen. Sollten Sie an einer akuten Atemwegsinfektion leiden, verlegen Sie bitte den Termin in Absprache mit unserem Team der Praxis Spaldinghof, Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter in Hamburg, auf einen Zeitpunkt nach der Ausheilung des Infektes.

Von Bedeutung für den Erfolg der implantologischen Therapie ist auch Ihre allgemeine Persönlichkeitsstruktur und somit Informationen zu Ihrem Lebenswandel. Wichtig für uns ist, wie Sie Ihre Ernährung gestalten und ob Sie rauchen. Wir sollten erfahren, wie im Allgemeinen das Verhältnis zu Ihrem Körper ist, da diese Informationen Aufschluss darüber geben, ob Sie die erforderliche Willenskraft haben und die Geduld und Einsicht besitzen, um die zahnärztlichen Anweisungen zu befolgen und die regelmäßige Mundhygiene konsequent durchzuführen. Durch das Rauchen von mehr als 20 Zigaretten pro Tag besteht die Gefahr einer ständigen Minderdurchblutung des Gewebes und damit eine Gefährdung des Langzeiterfolges der Therapie.

Wenn es sich um eine umfangreiche Maßnahme handelt oder eine Narkose vorgesehen ist, sollte unbedingt eine allgemeinärztliche Untersuchung stattfinden. Wir in der Praxis Spaldinghof in Hamburg überweisen generell an einen entsprechenden Facharzt, sobald Hinweise auf Erkrankungen im allgemeinmedizinischen Bereich bekannt sind.

Bei einem kleineren chirurgischen Eingriff ohne Hinweise auf Erkrankungen im allgemeinmedizinischen Bereich kann man auf eine allgemeinärztliche Untersuchung verzichten.