DIE VORBEREITUNG

Wenn alle Untersuchungen und Vorbehandlungen sowie alle Beratungen über die geplante implantologische Maßnahme und die Aufklärungsgespräche abgeschlossen sind und auch die Klärung der anfallenden Kosten anhand eines detaillierten Kostenplans vorgenommen wurde und Sie sich zu einer Operation entschließen, können Sie einen Termin in unserer Gemeinschaftspraxis Spaldinghof in Hamburg vereinbaren.

Wichtig ist, dass dazu alle benötigten Röntgenbilder, Schleimhautdickenmessungen, Kiefermodelle und sonstigen diagnostischen Unterlagen vorhanden sind. Eventuell erforderliche knochenaufbauende Maßnahmen sowie eine Überprüfung des Knochen-angebotes im zahnlosen Kiefer müssen abgeschlossen sein.

Die chirurgische Operation erfolgt in der Regel in der Praxis von Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter ambulant bei lokaler Betäubung des Implantationsbereiches. Eine Vollnarkose mit Hinzuziehung eines Anästhesisten oder sogar eine stationäre Aufnahme kann bei größeren, komplizierteren Eingriffen oder bei größeren Knochenaufbau-maßnahmen nötig sein.

Bei eher ängstlichen oder äußerst angespannten Patienten empfehlen wir, ein leichtes Beruhigungsmittel zu geben. Dadurch wird der Patient ruhiger und entspannter, was auch die Arbeit des Teams der Praxis Spaldinghof erheblich erleichtert. Die meisten Patienten können sich anschließend nicht an alle Einzelheiten der Operation erinnern, was bei späteren Eingriffen sehr positiv ist. Zur oralen sedierenden Prämedikation vor einer Anästhesie werden heute fast ausschließlich Benzodiazepine verwendet.

In extrem schwierigen Fällen können Beruhigungsmittel auch intramuskulär injiziert werden. Durch die entsprechende Dosis können die Tiefe der Entspannung und der genaue Wirkungseintritt des Medikamentes festgelegt werden. Hierbei bleibt der Patient wach und ansprechbar, aber so gelöst und entspannt, dass auch ein längerer Eingriff durchgeführt werden kann. Unser geschultes Team überwacht während des kompletten Eingriffs die Herzfrequenz mit Hilfe eines Elektrokardiogramms, kurz EKG.

Die Pulsoxymetrie, eine Messkappe auf dem Zeigefinger des Patienten, ist eine weitere Kontrolle der Herz-Kreislauf-Funktion und der Atmung. Es handelt sich hierbei um ein Verfahren zur Ermittlung der arteriellen Sauerstoffsättigung über die Messung der Lichtabsorption beim Durchleuchten der Haut.