ABLAUF DER IMPLANTATION

Um das Implantat in die entsprechend vorbereitete Knochenhöhle im Kiefer eindrehen zu können, kann die Implantation in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg in verschiedenen Schritten erfolgen.

In den meisten Fällen wird die Implantation von Burkart M. Zuch oder Reinhard Schroeter ambulant bei örtlicher Anästhesie durchgeführt und verläuft in der Regel schmerzfrei. Nachdem die Schleimhaut zur Seite geklappt wurde, wird das Implantatbett stufenweise aufbereitet – je nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser. Die Präparation wird, um eine Überhitzung des Knochens zu vermeiden, unter permanenter Kühlung mit physiologischer Kochsalzlösung und mit geringer Drehzahl des rotierenden Instrumentes ausgeführt. Nach dem Einsetzen des Implantates wird die Schleimhaut wieder vernäht. Durch die eventuelle Gabe von Medikamenten und die Behandlung mit kühlenden Umschlägen können Komplikationen und Schwellungen weitgehend verhindert werden.

Nach ca. 10 Tagen ist die Wundheilung normalerweise abgeschlossen, die Nähte können entfernt werden. Abhängig von der Knochenqualität schließt sich eine unbelastete Einheilphase an. Die Zeitdauer dieser Einheilphase unterscheidet sich zwischen Unter- und Oberkiefer aufgrund der unterschiedlichen Knochendichte: Im Unterkiefer beträgt sie ca. 2-3 Monate, im Oberkiefer dagegen 5-6 Monate.

Nach dem Einsetzen im Knochen ist das Implantat nicht sichtbar und kann somit unter vernähter Schleimhaut geschlossen einheilen. Provisorische herausnehmbare Prothesen können dadurch sofort eingesetzt werden, postoperative Schwellungen können vermindert oder sogar ganz verhindert werden. Es sollte jedoch kein Druck auf die Schleimhaut über dem Implantatpfosten durch die Interimsprothese ausgeübt werden, da es den Einheilungsprozess stören könnte.

Gerade bei dickerer Schleimhaut empfiehlt das Team der Praxis Spaldinghof in Hamburg, eine vorher erstellte Folie schon während der Operation zur Verfügung zu haben, mit Hilfe derer die Implantationsstelle durch eine Sonde markiert wird. Um später zum Freilegen die Implantate zu lokalisieren, kann diese Schablone eingesetzt werden. Dadurch minimiert sich der chirurgische Aufwand.

Bei mehrteiligen Implantaten wird nach der Einheilphase das Gewinde des Implantatkörpers wieder freigelegt. Danach werden die Implantathals- und -kopfteile durch das Team der Praxis von Burkart M. Zuch und Reinhard Schroeter eingeschraubt, die Suprakonstruktion gefertigt und eingegliedert.

Bei einteiligen Implantaten kann die Suprakonstruktion unmittelbar nach der Einheil- phase in unserer Praxis Spaldinghof in Hamburg eingegliedert werden.